Finnland! Finnland! Finnland!

Thursday, May 22, 2008

Minä olen Berlinlainen?

Berlin bot eine weitere Gelegenheit Eläkeläiset zu verpassen, denn das Konzert war selbstverständlich längst ausverkauft. Nun, den Berlinerinnen und Berlinern sei natürlich dennoch das Humppa-Vergnügen gegönnt. Der Helsinki-Markt auf dem Alexander-Platz entpuppte sich, wohl auch angesichts des eher trüb-kalten Wetters, als mäßig aufregend, bot aber neben finnischen Produkten und Tourismusständen immerhin einen 20-minütigen Finnisch-Crash-Kurs. Dennoch: Eine Sauna wäre mir lieber gewesen.

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Tuesday, January 22, 2008

Lenin oder Lahnin?

"Prominente finnische Kulturschaffende haben am Nationalfeiertag vom 6. Dezember Helsinkis Bürgermeister aufgefordert, im stadteigenen Lenin-Park ein Lenin-Denkmal zu errichten, um so die Verdienste zu würdigen, die sich der Russe um Finnlands Unabhängigkeit erworben habe" berichtet die Neue Zürcher Zeitung am 19. Januar 2008, und beruft sich auf die finnische Zeitung Helsingin Sanomat.

Doch tut das wirklich Not? Vor allem, wenn man bedenkt, dass dem großen oberhessischen Revolutionär Oleksandr Walterowitsch Lahnin in Tampere bislang weder eine Straße, noch ein Platz, geschweige denn ein Denkmal gewidmet wurde. Dabei hat er dort nachweislich eine revolutionäre und zutiefst kämpferisch-kontemplative Pose eingenommen!

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Friday, September 07, 2007

Die weißen Nächte von Helsinki

Die geheimnisvoll schimmernden Sommernächte Helsinkis inspirierten mich zu einem Lied, das von einer dieser unglücklich-vergeblichen Lieben kündet, aus denen finnische Tangos entstehen. Der Text ist aus der Perspektive einer Frau geschrieben, da eine von uns hochgeschätzte Künstlerin dieses Lied mit einer zauberhaften Melodie adeln soll. Wäre das Lied aus der Perspektive eines Mannes geschrieben, so wären wohl nur die Flippers kompetent genug, es überzeugend darzubieten.

Die weißen Nächte von Helsinki

Refrain (zwischen jeder Strophe):
Die weißen Nächte von Helsinki,
schläft diese Stadt denn nie?
Die weißen Nächte von Helsinki,
ist das nicht Ironie?

Ich sah ihn einmal am Weißen Dom,
Ich sah ihn am Parlament,
Ich sah ihn auch am Hafenmarkt,
doch lange blieb er mir fremd.

Mein Herz klopfte schnell und ich trank eine Milch,
denn es gab kein dunkles Bier,
ich wusste genau: dieser Mann ist kein Knilch.
Und sprach: Na, zu Dir oder mir?

Die Nacht blieb weiß, doch ich war blau,
das hat er wohl auch gespürt,
und wäre es etwas dunkler gewesen,
dann hätte ich ihn gern verführt.

Ich sah ihn an und flüsterte nur,
Das Licht nimmt mir jede Ruh,
Er lachte nur und raubte mir den Nerv
mit: Dann mach doch die Augen zu!

Mir dämmerte es erst gegen Viertel vor zwei,
denn da wurd’ es schon wieder hell,
Ich sah’ ihn völlig verdattert an:
Mensch, das geht hier aber schnell.

Mir wurde eins klar, und es tat so weh,
diese Chance hatte ich wohl verpennt,
Er sagte nur Tschüß! und ließ mich allein
Im Schmerz, der kein Ende kennt.

Die Weißen Nächte von Helsingfors,
Darauf gibt's keinen Reim,
Die Weißen Nächte von Helsingfors,
können mir gestohlen bleim...

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Sunday, July 15, 2007

Harry Potter und die Asche der Nationalgalerie

Was macht man am letzten Tag einer Finnlandreise in Helsinki? Ganz klar: Entweder man geht in die Finnische Nationalgalerie, wo u. a. die profunde Frage Onko kanto taidetta? gestellt wird, oder schaut sich den neuen Harry Potter-Film in einem der modernen Finnkinos an.Da behaupte noch einer, die Bandbreite des kulturellen Lebens in Helsinki sei gering. Mitnichten! ... Undneffen!

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Tuesday, July 03, 2007

Halb gluecklich...

denn etwas vom Gepaeck ist angekommen. Edgar muss leider immer noch drauf warten, dabei haben wir unser luggage am selben Schalter nacheinander eingecheckt.
Mal sehen, was wir heute abend noch anstellen, vielleicht die Traktor-Kneipe, Esme will da hin.

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I'm so worried about...

...the baggage retrieval. Wir sind angekommen, aber Edgars und mein Gepaeck nicht. Ansonsten haben wir schon eine Rundfahrt mit der Tram gemacht, Laritzeiskrem gegessen und die Entspanntheit Helsinkis genossen. Bilder gibt's spaeter...

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Monday, July 02, 2007

Vantaa, Vantaa, weil's Spaß macht...

Unser erster Eindruck von Finnland ist der Flughafen Helsinki-Vantaaa, der mit dem eher fragwürdigen Slogan "A reason to fly" wirbt. Sooo schlimm ist dieser Flughafen nun wirklich nicht, auch wenn ich bereitwillig zugebe, dass ich dort keinen zweiwöchigen Urlaub machen möchte. Die für Finnland so typischen Seen und Wälder fehlen hier nämlich völlig, dafür macht sich bereits hier angenehm bemerkbar, dass das Land nicht so bevölkerungsreich ist.

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